Wand der Kreuze

Kreuze erzählen von menschlichem Leid.
Jeder hat etwas zu tragen
Aber wir sind nicht allein
Gott trägt mit.
Wir tragen miteinander.
Wir wollen Leid nicht einfach hinnehmen
Wir wollen Zeichen setzen,
weil uns von Gott ein Zeichen gesetzt ist.

So ist auf dem Hof von Campanile die Wand der Kreuze entstanden. Die ersten Kreuze wurden beim ökumenischen Jugendkreuzweg am 25. März 2010 aufgehängt: Selbst gestaltet von jungen Menschen aus Bonn, aber auch alte Kreuze, die in der Pfarre St. Petrus hier in der Nordstadt gesammelt wurden.

Wand der Kreuze / Robert Boecker (c) Robert Boecker

Idee aus Litauen

Die Idee kommt nicht von uns, sondern aus Litauen. Dort gibt es in der Nähe der Stadt Šiaulai den Berg der Kreuze. Dorthin bringen Menschen seit über 150 Jahren ihre Kreuze. Wer einmal dort war, wird den Eindruck nie vergessen:

Wie der Berg in Litauen wächst unsere Wand der Kreuze weiter. Jeder kann sein persönliches Kreuz – alt oder neu, groß oder klein, ein gebrauchtes oder ein selbst gestaltetes – an die Wand geben.

Dort bleibt es für immer.

Und es bleibt bei Gott, der Dein Leben teilen will. Manche Kreuze haben sich schon verwandelt. Es ist ein eigenartiger Zusammenhang, der zwischen Liebe und Leid besteht.

Berg der Kreuze (c) Zairon / CC-BY-SA 4.0

Dein Kreuz

Ein Ablagekorb für Dein Kreuz steht am Eingang in St. Franziskus und hinter dem Gittertor zum Hof. Dort kannst Du es jederzeit ablegen. Du kannst es aber auch selbst nach einer Stadtjugendmesse (jeden 2. und 4. Sonntag um 18h, in den Sommer- und Herbstferien Ausnahmen) dort aufhängen.

Die Wand der Kreuze kann man durch das Hoftor jederzeit anschauen. Wenn Ihr mal mit einer Gruppe vorbeikommen und ganz nah ran wollt, können wir Euch gerne das Tor aufschließen. Meldet euch bei Bernward Siemes. Wir helfen euch auch gerne bei der Gestaltung einer kleinen Wallfahrt.

Für mehr Informationen kannst du dir einen Flyer herunterladen oder auch einen einen Film über den Berg der Kreuze in Litauen anschauen.